Rezension zu Totenlied


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Autor: Tess Gerritssen
Titel: Totenlied
Seitenzahl: 313Seiten
Erscheinungsdatum: 25.07.2016
Preis: 14,99

Klappentext
Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus, etwas, was das Wesen von Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise zu verändern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen ...

Kritik 
Das Buch ist ein sogenanntes Stand alone, gehört also nicht zu der Rizzoli und Isles Serie. Das Cover finde ich persönlich sehr gut gelungen. Es hat einen Bezug zum Titel und vorallem zum Inhalt. Das gefällt mir persönlich sehr gut.

Der Thriller ist aus zwei Perspektiven geschrieben, einmal aus der Sicht von Julia und aus der Sicht von Lorenzo. Dadurch werden die Gefühle der einzelnen Personen schön beschrieben und man kann sich gut in die Personen einfühlen. Außerdem wird aus der Ich - Perspektive erzahlt. Der Schreibstil ist wie gewohnt abwechslungsreich und spannend geschrieben. Das Buch hat immer wieder unerwartete Wendungen, sodass dem Leser nicht langweilig wird und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Der Leser muss sich mit einen sehr ernsten Hintergrund auseinandersetzen, nämlich der Judenverfolgung. Für mich wurde wieder deutlich wie grausam das damals war und auch die Gründe dafür waren aus meiner Sicht vollkommen unsinnig.
Das tut der Spannung aber keinen Abbruch der geschichtliche Hintergrund ist sehr schön eingebettet. Und da dies auf wahren Begebenheiten beruht, wirkt es doch sehr real un der Leser beginnt darüber nachzudenlen.

Die Handlung und die Personen passen stimmig zusammen und verknüpfen sich nach und nach im Laufe der Geschichte. Letztenendes weiß man erst am Ende des Buches was eigendlich genau passiert ist. Alles in allem ein sehr gelungener Thriller von Tess Gerritsen.

Fazit
Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne von mir. Es ist rasant geschrieben und ich finde es gut das sich der Leser mit einer geschichtlichen Problematik auseinandersetzen muss. So gerät auch solch ein Thema nicht in Vergessenheit.



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