Rezension zu Gesichter des Verrats


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Autor: Marion Krafzik
Titel: Geschichter des Verrats
Seitenzahl: 366 Seiten
Erscheinungsdatum: 10.12.2015
Preis: ebook 1,99 €


 " »Angst?«, fragt er in hartem Ton.
»Wovor sollte ich Angst haben?« Doch die Wahrheit ist, dass ich eine Scheißangst habe."

Klappentext
Würde ich auch heute in der Gosse leben, wenn ich ein stärkerer, selbstbewussterer Mensch gewesen wäre, ein Mensch, der geliebt wird?
Niemand hat mir erklärt, dass Liebe blind macht. Niemand hat mich gewarnt, dass ich mit meiner Wahl vorsichtig sein sollte. Oder habe ich die Warnungen nur ignoriert?
Habe ich die Zeichen einfach verdrängt, weil ich so ausgehungert nach Liebe war?
Doch die größte Last, die ich seit jener Nacht vor zwei Jahren in mir trage, ist der Verrat, den ich an dem einzigen Menschen, der mich uneingeschränkt liebte, beging. Aber hatte ich eine Wahl?

Kritik
Das ist mein erster Roman von Marion Krafzik. Hier nun mein Leseeindruck. Zum Anfang, das Cover ist schlicht gehalten und soll vermutlich die Protagonistin Anne darstellen. Außerdem hat es einen Bezug zum Buch , was ich persönlich immer gut finde.

Der Schreibstil ist abwechlungsreich und von Anfang bis zum Ende. Auch hat die Autorin ein sehr fesselnden Schreibstil, denn einmal angefangen konnte ich mich nicht mehr lösen und habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.
Der Roman ist in 58 Kapitel eingeteilt, diese sind auch nicht zu lang und lassen sich flüssig hintereinander weg lesen.

Nun zum Inhalt, dieser ist schlüssig aufgebaut und folgt einen imaginären roten Faden. Die Geschichte ist doch sehr tragisch, aber durchaus auch heute noch denkbar. Anne war so blind vor Liebe das sie leider nicht die Möglichkeit hatte das drohende Unheil abzuwenden, was daran liegt das Anne als Kind von ihrer Mutter nicht geliebt wurde. Außerdem finde ich es sehr erschreckend wie Menschen sein können wenn sich alles nur ums Geld dreht, in dem Fall bei Robert. Ich fand Robert von Anfang an ein bisschen zu nett. Und warum tauchte er dann urplötzlich wieder auf. Das klärt sich im Verlauf des Buches. Die wahre Tragik löst sich erst an Schluss auf, das finde ich sehr gut. Denn so ist man gefesselt von Angfang bis Ende.
Mich hat die Geschichte rund um Anne sehr berührt und ich fand es schrecklich das ihr so etwas zugestoßen ist. Ausgerechtet bei der "ersten großen Liebe".

Trotzdem gibt esein kleines Happy End, wie das aussieht lest ihr am besten selbst. Ein rundum spannungsgeladener und berührender Roman.


Fazit
Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne von mir. Es war fessend von Anfang bis Ende. Ich freue mich auf weitere Romane von der Autorin

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